Kontaktloses sicheres Drucken schützt Unternehmensdaten vor Missbrauch und Mitarbeiter vor Coronaviren

Wir sind der Frage nachgegangen, welchen Einfluss die derzeitige Corona-Krise auf das Unternehmensdrucken hat. Wie verändert die Pandemie den Blick auf durchaus bewährte Drucktechnologien?

Unternehmen ist es ein Anliegen, ihre Belegschaft vor etwaiger Ansteckung im Office zu schützen. Neben einer regelmäßigen Reinigung (oder gar Desinfektion) von gemeinsam genutzten Geräten sollte auch dafür gesorgt werden, dass Mitarbeiter so wenig wie möglich Oberflächen, an denen Viren haften könnten, berühren müssen. Die Gefahr einer Schmierinfektion besteht z.B. beim PIN-basierten Release Printing. Abhilfe schafft kontaktloses sicheres Drucken.

Kontaktloses sicheres Drucken schützt Mitarbeiter vor Viren auf gemeinsam genutzten PIN-Pads
Kontaktloses sicheres Drucken schützt Mitarbeiter vor Viren auf gemeinsam genutzten PIN-Pads

Sicheres Print Release/Pull Printing schützt sensible Dokumente

Zum Schutz von Dokumenten, die an gemeinsam genutzten Druckern ausgegeben werden, setzen Unternehmen mit wachsender Beliebtheit sicheres Drucken, auch Release Printing bzw. Pull Printing genannt, ein. Dabei wird ein Dokument erst dann am Drucker ausgegeben, wenn der Mitarbeiter, der den Druckauftrag ausgelöst hat, sich am Drucker authentifiziert. Auf diese Weise wird verhindert, dass im Papierfach des Druckers liegen gebliebene Ausdrucke in falsche Hände geraten können.

Wenn der Drucker zum Krankheitsüberträger wird

Unterschiedliche Pull-Printing-Lösungen nutzen verschiedene Authentifizierungsmethoden. Eine sehr beliebte war bislang die Eingabe eines PINs am Drucker. Aber in Zeiten von Corona bzw. Sars-CoV-2 stellen sich viele Unternehmen die Frage, wie sie ihre Mitarbeiter vor Ansteckung schützen können. In dem Zusammenhang gilt es auch zu verhindern, dass Drucker zu Virenschleudern werden.

Auch wenn das neuartige Corona-Virus vermutlich hauptsächlich per Tröpfcheninfektion von Mensch zu Mensch übertragen wird, so kann doch auch eine Schmierinfektion (auch indirekte Kontaktübertragung genannt) durch kontaminierte Oberflächen zur Ansteckung führen. Derzeit sind sich Wissenschaftler noch gar nicht ganz einig, wie lange das Virus auf welchen Oberflächen aktiv bleibt – neben Edelstahl wohl besonders lange auf Kunststoff. Somit kann das neuartige Corona-Virus auch über das PIN-Pad des Druckers weitergegeben werden. Denn gibt ein Mitarbeiter nach einem Infizierten, der, da er (noch) keine Symptome hat, nichts von seiner Corona-Infektion weiß, seine PIN ein und fasst sich anschließend unüberlegt ins Gesicht, kann es bereits zu einer Übertragung kommen.

Welche Pull-Printing-Methoden eignen sich angesichts der Corona-Pandemie besser als PIN-basiertes Release Printing, um Druckaufträge und Mitarbeiter gleichermaßen zu schützen?

Damit alle gesund bleiben: Kontaktloses sicheres Drucken

Kontaktlose Authentifizierungsmethoden schützen Ausdrucke an gemeinsam genutzten Unternehmensdruckern und Mitarbeiter vor Viren auf Drucker-PIN-Pads, die zu den besonders intensiv geteilten Oberflächen in Büros zählen. Für das kontaktlose sichere Drucken eignen sich besonders folgende Pull-Printing-Verfahren, die beide auch von ThinPrint und/oder ezeep unterstützt werden:

Sichere Druckfreigabe per Release Station und RFID-Karten

Bei der Benutzerauthentifizierung per RFID-Karten kommen Release Stations zum Einsatz, an denen sich die Mitarbeiter kontaktlos identifizieren. ThinPrints Personal Printing Release Station eignet sich ausnahmslos für alle Druckermodelle und kann mit bis zu 4 kontaktlosen Kartenlesern verbunden werden. Mit Karten unterschiedlicher Hersteller geben Mitarbeiter ihre Dokumente sicher und kontaktlos am Drucker frei.

Sicheres Release-Printing per E-Mail

Noch einfacher und ohne zusätzliche Hardware lässt sich ezeeps Pull-Printing-Funktion “Später Drucken“ im Unternehmen einführen. Die Lösung sorgt dafür, dass Dokumente erst ausgedruckt werden, wenn Mitarbeiter sie persönlich am Drucker in Empfang nehmen können. Anwender wählen als Druckoption einfach „Später drucken“. Damit wird das Dokument für 24 Stunden in eine sichere Druck-Queue in der Cloud verschoben. Per Email werden die Mitarbeiter daran erinnert, dass ein Dokument darauf wartet, gedruckt zu werden. Ihre Druckaufträge können die Anwender direkt aus der Print-Later-E-Mail heraus oder browserbasiert aus dem ezeep-Release-Portal freigeben.

„Später Drucken“ ermöglicht zudem Delegate Release Printing: In diesem Fall leitet ein Mitarbeiter die Print-Later-Email, die den Release-Link enthält, einfach an einen Kollegen weiter, der den Druckjob dann berührungslos am Drucker auslösen kann.

Kontaktloses Drucken lässt sich als sichere Alternative zum PIN-basierten Drucken einfach in Unternehmen jeder Größenordnung einsetzen. Unser ThinPrint-Team berät sie gern dazu. Bleiben Sie und Ihre Mitarbeiter gesund!

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Tahani Khaled