Windows Server 2008/R2 Support-Ende – Worauf Unternehmen jetzt achten müssen

Am 14. Januar 2020 hat Microsoft den erweiterten Support für Windows Server 2008 und Windows Server 2008 R2 beendet. Für alle Unternehmen, die sich noch nicht um eine Alternative gekümmert haben, bestehen damit enorme Sicherheitsrisiken. Denn für die Serverbetriebssysteme wird es keine neuen Sicherheitspatches oder Funktionsupdates mehr geben und bei Problemfällen wird seitens Microsofts keine Unterstützung mehr gewährt. Daher sollte dringend, so noch nicht geschehen, Ersatz gefunden werden. Erfahren Sie hier, was bei Nachfolgeversionen zu beachten ist und welche Änderungen sich mit dem Support-Ende für das Drucken ergeben.

Was bedeutet das Support-Ende für Windows Server 2008 für das Drucken?
Durch das Support-Ende von Windows Server 2008/R2 ergeben sich auch wesentliche Änderungen für das Drucken

End of Life für Windows Server 2008 und Windows Server 2008 R2: Was nun?

Im Grunde haben Unternehmen drei Möglichkeiten:

  1. Microsoft Azure: Entweder sie migrieren (möglicherweise nur temporär) zu Microsoft Azure und stellen Windows Server 2008/Windows Server 2008 R2 als virtuelle Server in der Azure-Cloud bereit. Auf diese Weise erhielten sie für weitere 3 Jahre kostenlose Sicherheitsupdates für die beiden Serverbetriebssysteme. Sollte es sich bei den Servern um Druckserver handeln, dann bietet es sich an, statt diese Server nach Azure zu verschieben (IaaS), gleich auf die Azure-basierte Drucklösung ezeep zu setzen (SaaS).

  2. Extended Security Updates über Enterprise Agreements: Wenn Unternehmen ihre Server lieber im eigenen Rechenzentrum betreiben wollen und auf Server 2008/R2 nicht verzichten können oder wollen, könnten sie auch für drei weitere Jahre Sicherheitsupdates über das Extended Security Update-Programm (ESU) buchen. Diese Option dürfte sehr kostspielig werden. Zudem werden auch nur „wichtige“ und „kritische“ Sicherheitsupdate ausgeliefert.

  3. Upgraden auf Windows-Server-Nachfolgeversionen: Letztendlich werden sich die meisten Unternehmen (oder haben es bereits getan) für ein Upgrade ihrer Serverbetriebssysteme entscheiden. Ob die Wahl dabei auf Windows Server 2016 oder 2019 fällt, müssen Unternehmen individuell abwägen. Bei Windows Server 2016 handelt es sich um ein ausgereiftes, stabiles System. Mit seinem Storage Migration Service vereinfacht Windows Server 2019 hingegen die Migration, vor allem von Dateiservern. Allerdings befürchtet manch einer Kompatibilitätsprobleme mit laufenden Anwendungen. Von Windows Server 2016 kann bei Bedarf direkt auf Windows Server 2019 aktualisiert werden. Windows Server 2012/R2 kommt wohl kaum noch in die engere Wahl, da auf den 14. Januar 2020 auch das Supportende von Microsoft Office 365 Pro Plus für Server 2012/R2 fiel.

Das Ende des Support-Lebenszyklus‘ = Das Aus für hochverfügbares Drucken!?

Steigen Unternehmen auf Nachfolgeversionen von Windows Server 2008/R2 um, stehen sie allerdings vor einem neuen Problem: das Ende von Windows Server 2008/R2 bedeutet auch das Ende der Druckcluster. Denn ab Windows Server 2012 werden von Microsoft keine Druckserver Cluster mehr unterstützt, die bis dato Best Practice für hochverfügbares Drucken waren.

Die weggefallenen Print Cluster hat Microsoft zu ersetzen versucht, indem Druckserver von nun an virtualisiert wurden. Doch Virtualisierung mittels Microsoft Hyper V oder auch VMware vSphere gewährleistet keine Hochverfügbarkeit beim Drucken. Virtualisierungslösungen überprüfen lediglich die Verfügbarkeit der Server und fahren bei Serverausfall neue virtuelle Maschinen hoch. Warum dieser Lösungsansatz aber kaum bei Druckserver-Ausfällen greift und zu Ausfallzeiten führt, erfahren Sie hier.

ThinPrint bietet hochverfügbares Drucken für Windows Server 2016 und Windows Server 2019

Mit seinem umfassenden Hochverfügbarkeitskonzept schließt ThinPrint die Lücke, die durch den Wegfall der Druckserver-Cluster entstanden ist. Die Lösung vereint Server-Clustering mit dynamischer Ressourcen-Verteilung und bietet einen umfangreichen Schutz gegen Druckausfälle:

  • Ausfallsicherheit: Dank ständiger Prüfung der Serververfügbarkeit und einem Frühwarnsystem für druckspezifische Probleme und Instabilitäten – beispielsweise beim Druckermapping – wird im Fehlerfall umgehend auf einen weiteren Server umgeschwenkt (Failover).
  • Lastverteilung: Das Druckaufkommen wird gleichmäßig auf eine Gruppe von Servern verteilt. Server Load Balancing garantiert performantes Drucken und eine optimale Ausnutzung der verfügbaren Ressourcen.
  • Verhindern von Spooler-Ausfällen: ThinPrint ermittelt regelmäßig die Geschwindigkeit des Spool-Prozesses und legt bei Überschreitung festgelegter Schwellwerte Druckaufträge auf andere Server um.
  • Serverwartung im laufenden Betrieb: Per Mausklick lassen sich Druckserver in den Wartungsmodus versetzen. Neue Druckaufträge werden dynamisch an andere Server der Gruppe geleitet.
  • Failover und Load Balancing für Außenstellen: In Außenstellen werden lokale Druckserver durch ThinPrint Hubs ersetzt, die ebenfalls im Hochverfügbarkeitsmodus genutzt werden können.

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Tahani Khaled