Remote Desktop Services in Windows Server 2019

Microsoft lagert mit Windows Virtual Desktop (WVD) immer mehr Funktionen in die Azure-Cloud aus. Dennoch sind Remote Desktop Services (RDS) weiterhin in Windows Server 2019 und On-Premises im lokalen Rechenzentrum verfügbar und wurden sogar mit diversen Neuerungen ausgestattet.

Windows Server 2019 verfügt über eine Reihe von Verbesserungen.
Windows Server 2019 verbessert das Benutzererlebnis von Windows-10-Anwendern – das Drucken optimieren Drittanbieterlösungen wie ThinPrint

Thomas Joos bietet in seinem IP-Insider-Artikel einen Überblick über die Remote Desktop Services in Windows Server 2019. Wir haben die in Windows Server 2019 verbesserten Remote-Desktop-Server-Funktionen für Sie zusammengefasst:

HTML5-Client für RDS

Neu ist, dass Anwender mit einem HTML5-Client per Remote Desktop Web Access auf den Remote Desktop zugreifen können. Der HTML5-Client, der über ähnliche Funktionen wie der Standard-RDP-Client verfügt, bietet zahlreiche Vorteile. So müssen Anwender nichts installieren, denn jeder aktuelle Browser, der HTML5 beherrscht, unterstützt automatisch die Anbindung an Remote Desktop Web Access. Positiv ist auch, dass bei Nutzung des HTML5-Clients weniger CPU-Last auf dem Client und dem Server verbraucht und weniger Bandbreite benötigt wird.

Einfacheres Arbeiten mit RDS in Windows Server 2019

Windows-10-Anwender, die Remote-Apps in den Remote Desktop Services nutzen, erhalten Windows-10-Benachrichtigungen, die über Aktionen der Anwendung informieren. Wird beispielsweise Outlook als Remote-App eingesetzt, werden eingehende E-Mails auch im Nachrichtencenter von Windows 10 angezeigt.

Bessere Grafikunterstützung

Dank der neuen GPU Partitioning können virtuellen Rechnern mit Windows 10 und Hyper-V deutlich bessere Zugriffsmöglichkeiten auf die Grafikadapter zugeteilt werden. Durch diese neue Technik laufen Grafik-Anwendungen auch in RDS-Sitzungen deutlich besser.

Vereinfachte Infrastruktur in RDS 2019

Auch die Infrastruktur konnte in RDS 2019 vereinfacht werden. Für den internen Zugriff auf einen Remotedesktop-Session-Host per Remote Desktop Web Access ist nun beispielsweise kein RDS-Gateway mehr notwendig. Zudem ist der HTML5-Client in Windows Server 2019 direkt in den Webzugriff der Remote Desktop Services integriert.

RDS 2019 und Hochverfügbarkeit

Seit Windows Server 2019 kann der Lizenserver in der Remotedesktop-Umgebung hochverfügbar bereitgestellt werden. Ausfallsicherheit wird erzielt, indem der Lizenzserver seine Daten in eine SQL-Datenbank speichert, auf die weitere Lizenzserver zugreifen können. Außerdem arbeiten Lizenzserver, Active Directory und Remotedesktop-Sitzungs-Host in Windows Server 2019 besser zusammen.

Remote Desktop Drucken – On-Premises oder in der Cloud

Auch wenn das Drucken beim Einsatz der RDS in Windows Server 2019 minimal verbessert wurde, bedarf es einer Drittanbieterlösung wie ThinPrint, damit der nach wie vor geschäftskritische Prozess des Druckens zur Zufriedenheit aller ausfällt. ThinPrint sorgt dafür, dass Nutzer jederzeit auf den richtigen Drucker zugreifen und ihre Dokumente schnell, zuverlässig und in bester Qualität geliefert werden. Durch Automatisierung, intelligente Mechanismen und effiziente Verarbeitung der Aufträge lassen sich Nutzer- und Geschäftsanforderungen von der IT so umsetzen, dass möglichst wenig Arbeitsaufwand und Kosten entstehen und das Drucken gleichzeitig hochverfügbar ist.

ThinPrint Engine in der Zentrale und ThinPrint Hub in der Außenstelle stellen sicher, dass Anwender an verteilten Standorten schnell und unkompliziert angebunden werden. Die Drucklösung macht teure und komplexe VPN-Verbindungen überflüssig. Mit ThinPrint lässt sich jede bestehende Druckumgebung nahtlos in eine neue RDS-Umgebung integrieren, ohne dass das Drucken auf jedem einzelnen Endgerät verwaltet werden müsste. Ob zentrale Druckverwaltung, Automatisierung oder verbesserte Leistung der Gesamtumgebung – ThinPrint eignet sich optimal für RDS in Windows Server 2019.

Für das zweite Halbjahr 2019 plant Microsoft den Launch des Windows Virtual Desktop auf Azure als Alternative zum Remote Desktop im eigenen Rechenzentrum. Sobald Unternehmen Remote Desktops in der Cloud betreiben, wird automatisch jeder Netzwerkdrucker zu einem entfernten Drucker. Als ausgewählter Launchpartner von Microsoft hat ThinPrint mit ThinPrints ezeep for Azure die passende Lösung parat, die dann direkt über den Microsoft Azure Marketplace zu beziehen sein wird. Mit ezeep lässt sich das Drucken komplett in der Cloud verwalten und abwickeln. Somit steht Unternehmen auch bei Nutzung der Remote Desktop Services in Azure die optimale Lösung zur Verfügung, um Büros und Standorte anzubinden und Anwendern zuverlässiges Drucken mit Windows Virtual Desktop von allen Geräten aus zu ermöglichen.

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Tahani Khaled