Modernisieren Sie Ihre Legacy-Anwendungen und ermöglichen Sie direktes Drucken aus Webanwendungen

Zwischen den Anforderungen der Geschäftsführung und der Software-Bereitstellung durch die IT kann häufig eine Lücke klaffen, sind die Blickwinkel doch äußerst unterschiedlich. Während die Geschäftsführung und auch Führungskräfte der Fachabteilungen in erster Linie die Anwenderfreundlichkeit und Umsetzung moderner agiler Geschäftsprozesse im Auge haben, ist der Fokus der IT-Abteilung auf die zuverlässige, aber auch kostengünstige Bereitstellung gerichtet.

Gerade bei vielen herkömmlichen, seit langem eingesetzten Systemen – auch Legacy-Anwendungen genannt – ist die vollständige Umwandlung in eine moderne Webarchitektur zwar theoretisch machbar, doch sprengt der dazu nötige finanzielle und zeitliche Aufwand häufig den verfügbaren Rahmen. Zudem birgt eine solche Transformation nicht unerhebliche Risiken, da re-implementierte und alte Systeme selten parallel eingesetzt werden können und ein Wechsel reibungslos vonstattengehen muss.

Solche Legacy-Systeme wurden entweder in der bewährten Client-Server-Architektur erstellt oder laufen noch auf klassischen Mainframe-Rechnern wie IBM zSeries, die auf das System/390 zurückgehen oder aber auf AS/400. Cobol-Kenntnisse sind hier eher gefragt als C# oder Swift. Im Client-Server-Bereich gab es nach der Markteinführung von Windows einen regelrechten Boom der damals als vierte Generation der Programmiersprachen bezeichneten Sprache, SQLWindows von Gupta, die mittlerweile unter dem Dach von Open Text verfügbar ist. SQLWindows, schon damals mit einer grafischen IDE ausgestattet, erlaubte es Anfang der 90er Jahre, anwenderfreundliche Windows Frontends mit dem Zugriff auf eine zentrale Datenbank umzusetzen.

Backend Services als Kompromiss

Frontends der Legacy-Anwendungen durch moderne Web-Frontends ersetzen

Wenn das komplette Neuschreiben von Anwendungen nicht machbar ist, wie kann dann die IT-Abteilung dennoch den Anforderungen der Geschäftsführung gerecht werden? Moderne Web-Frontends sind mittlerweile ein Muss, um den aktuellen Anforderungen gerecht zu werden. Neben der Unabhängigkeit von dem Endgerät lassen sich so viel einfacher verschiedene Fachanwendungen integrieren. Aber wie kann dies umgesetzt werden, wenn die Neuentwicklung zu aufwendig erscheint?

Ganz einfach: Mainframe und Client-Server-Anwendungen haben mit der aktuellen Cloud-Architektur eines gemeinsam: den zentralen Ansatz. Auch wenn sich eine dynamische, verteilbare, hoch skalierbare, beispielsweise auf Kubernetes basierte Architektur nicht realisieren lässt, so reichen jedoch meist die aktuell vorhandenen Ressourcen aus, um die Anwendung an sich zu betreiben.

Deshalb ist es möglich, die vorhandenen Frontends der Legacy-Anwendungen durch moderne Web-Frontends zu ersetzen, die auf die Dienste der Legacy-Anwendungen zugreifen. Aus Anwendersicht ist der Unterschied zu einer vollständigen Webarchitektur nicht erkennbar, und dieser Ansatz bietet so einen fast perfekten Kompromiss zwischen Anforderungen der Fachabteilungen und IT-Abteilungen.

Direktes Drucken aus Webanwendungen

Allerdings entstehen auch Nachteile, wenn das Frontend einer Legacy App durch ein Webinterface abgelöst wird. Denn, während die Legacy-Anwendung, z. B. im Rahmen einer klassischen, auf Windows laufenden SQLWindows-Anwendung, direkt lokale Ressourcen und Geräte wie den angeschlossenen Drucker adressieren kann, ist dies in der Regel mit dem Webinterface nicht ohne Weiteres möglich.

Doch auch das Drucken lässt sich als Service auslegen und dank lokaler Konnektoren, die eine Verbindung zwischen Druck-Service und Drucker herstellen, muss auf produktives direktes Drucken aus Webanwendungen nicht verzichtet werden. Mit der richtigen Lösung drucken die Anwender problemlos aus der Webanwendung direkt auf den am PC angeschlossenen Drucker. Oder in der Niederlassung per iPad auf den Abteilungsdrucker. Fast jedes beliebige Szenario ist realisierbar.

Dank ThinPrint direkt aus Webanwendungen drucken
Mit seinen On-Premises- und Cloud-Printing-Lösungen lässt ThinPrint Anwender direkt aus Webanwendungen drucken

ThinPrint bietet zwei Lösungen für das direkte Drucken aus Webanwendungen: ThinPrint als On-Premises-Installation für Kunden, die die Vorteile einer vollständig eigenhändig betriebenen und verwalteten Lösung bevorzugen. Kunden, die sich lieber weniger um Infrastruktur-Dienste und Dienstleistungen kümmern, finden mit ezeep als Cloud-Printing-Dienst ihre Lösung. Die Entscheidung für Cloud Printing kann besonders im Umfeld von Webanwendungen sehr sinnvoll sein.

Hochverfügbares Drucken für Legacy-Anwendungen

Modernisierte Legacy-Anwendungen sind in der Regel geschäftskritisch, anders ließe sich der hohe Aufwand für den Betrieb und die Modernisierung solch alter Systeme nicht rechtfertigen. Bei derart wichtigen Anwendungen ist es immer ratsam, angeschlossene Dienste, die zur vollständigen Abwicklung von Arbeitsabläufen unverzichtbar sind – wie das Drucksystem –, entsprechend hochverfügbar auszulegen.

Setzt man ezeep als Cloud-Printing-Lösung ein, sorgt ezeeps skalierbare Cloud-Architektur für die entsprechende Hochverfügbarkeit. Die IT-Abteilung muss daher keine Ausfälle befürchten oder spezielle Maßnahmen ergreifen, um diese zu verhindern.

Für Kunden, die sich für eine On-Premises-Lösung entscheiden, schließt ThinPrint eine entscheidende Lücke in Microsofts Betriebssystemen. Seit Windows Server 2012 bietet Windows kein hochverfügbares Windows Druck-Cluster mehr an. ThinPrint verfügt daher selbst über eine Hochverfügbarkeitsarchitektur, so dass auch in On-Premises-Umgebungen dem direkten, hochverfügbaren Drucken aus Webanwendungen nichts mehr im Wege steht.

Mit ThinPrint oder ezeep lassen sich modernisierte Legacy-Anwendungen so umsetzen, dass das Drucken einfach, schnell und hochverfügbar sichergestellt ist.

Carsten Mickeleit
Carsten Mickeleit
Carsten Mickeleit ist Gründer und Vorstandsvorsitzender der Cortado Holding AG (vorher ThinPrint AG). Nach seinem Studium arbeitete Carsten Mickeleit als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für System und Planungstheorie. 1990 rief er das Systemhaus Carano ins Leben und war hier zuständig für Vertrieb, Marketing und Technologie. 1999 gründete er die ThinPrint AG und entwickelte das Unternehmen - jetzt Cortado Holding AG – zum führenden Anbieter von softwarebasierten Druck- sowie Enterprise-Mobility-Lösungen. Carsten Mickeleit hat einen Universitätsabschluss in Wirtschaftsingenieurwesen an der Technischen Universität Berlin mit Spezialisierung auf Finanzen und Elektronik. Carsten ist Vater von zwei mittlerweile erwachsenen Kindern und ist leidenschaftlicher Kite Surfer und Snowboarder.